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NDS Advance Wars
 
 
Advance Wars: Dual Strike - NDS
Jens Morgenschweiss (30.10.2005)

SYSTEM: NDS
ENTWICKLER: Nintendo
GENRE: Strategie
SPIELER: 1-8 Spieler
HANDBUCH: Mehrsprachig
SPEICHER: Batterie
1MODUL MP: Ja
SCHWIERIGKEIT: 3-8
SECRETS: Ja
SPRACHHÜRDE: Keine
MIKRO SUPPORT: Nein
ALTERSFREIGABE: 3+
TERMIN: Erhältlich
VIRTUAL SURROUND: Nein
PREIS: ca.35 Euro
KOMPLETTLÖSUNG: Ja
CHEATS / TIPPS: Nein
LESERMEINUNGEN: Nein

   
Einleitung....

Bei Strategiespielen auf allen Nintendoplattformen, rangiert die Advance Wars Reihe auf den vordersten Plätzen. So ist es auch nicht verwunderlich, das man als Fan dieses Genres schon bei der Ankündigung feuchte Hände bekommt. Und wer einmal begonnen hat, Schlachten auf Seiten der Allianz zu schlagen, der kann nicht genug davon bekommen - Versprochen. Wie es sich für ein Strategiespiel geziemt, geschieht der Ablauf des Geschehens Rundenbasiert. Und die Lorbeeren, sprich den Sieg, erntet nur derjenige, der sich taktisch und strategisch weiterentwickelt und auch die Vorzüge seiner Kommandanten einzusetzen weiß.

Menus und die Story....

Seit dem letzten Aufeinandertreffen in Macro-Land, wo die Horden von Black Hole von uns besiegt wurden, sind nur wenige Monate vergangen. Doch der Traum vom ewigen Frieden ist schnell ausgeträumt, als sich die Nachricht verbreitet, das sich auf dem Kontinent Omega-Land erneut eine riesige Black Hole Armee zu schaffen macht. Doch wie ist das möglich, in einer so kurzen Zeit eine so große Truppenansammlung wieder auf die Beine zu stellen??? Und wer bedient sich wieder der Kampfkraft von Black Hole??? Commander Sturm ist es nicht, der wurde ja von uns vernichtet. Fragen über Fragen !!! Um der Bedrohung zu begegnen bilden die vier Nationen Orange Star, Blue Moon, Green Earth und Yellow Comet ein Bündnis - die Alliierten Nationen! Und mit ihren Armeen kommen auch die fähigsten Kommandanten zur Hilfe. Unsere Kos.

Das Hauptmenu verrät es sofort - dem Spieler wird diesmal richtig was geboten. Mit fünf Spielmodis hat man richtig gut zu tun und das Thema Langeweile ist für eine ganze Weile vom Tisch. Neben den bekannten Spielmodis Kampagne, Kriegsgebiet und Versus stehen diesmal noch der Survival und Echtzeitkampf auf dem Programm. Doch auch die Extras bieten noch einiges. So kann man seine erspielten Münzen in Hachis Laden schaffen und in verschiedene wichtige oder weniger wichtige Sachen eintauschen. Weniger wichtige Sachen sind zum Bsp. Klamotten für seine Kos, damit diese ihr farbliches Outfit ändern können. Wichtig sind die Karten für das Kriegsgebiet, die man kaufen und dann spielen kann. Oder aber auch die Kos die man dann auch außerhalb der Kampagne einsetzen kann. Der Menupunkt Statistik bietet dem Spieler Einblicke in seine bisherigen Erfolge. Und das in jedem Detail. Das beginnt ganz profan mit der Spieldauer, Rundenzahl und der erzielten Punktzahl bis dato. Setzt sich dann aber mit Einblicken fort, die schon sehr speziell sind. So zum Bsp. erfahrt ihr, wie oft ihr den Rang "S" oder auch nur "C" erspielt habt, wie oft ihr durch die totale Vernichtung oder durch das besetzten der gegnerischen HQ gewonnen habt.

Wer wissen will, wie viel Felder er bisher gezogen hat, Stützpunkte besetzt wurden, in eine Falle getappt ist u.v.m. erfährt hier alles. Auch über produzierte und vernichtete Einheiten bleibt nichts unklar. Dahingegen stinkt die früher so hoch gelobte "Ran Sat1 Datenbank" richtig ab. So eine gebündelte Informationsquelle findet man wirklich selten in einem Spiel, vor allem schaut man da gerne hinein, weil jeder Punkt mit Orden/Medaillen bewertet wird. Wenn man sieht, das man 300 Medaillen erreichen kann und wie ich zum Bsp. 53 erst inne hat, weiß was da noch auf einen zukommt. Und wir reden hier von einer bisherigen Spielzeit von 27 Stunden...! Wer seine Kampagne beendet hat, kann bei Hachi auch sein Menu komplettieren, in dem er sich die Galerie und das Studio kauft. Damit kann man sich alle Songs und Geräusche anhören bzw. die Illustrationen im Detail ansehen. Das Arrangement bietet dem Spieler die Möglichkeit einen Hintergrund festzulegen, den man sich aus 31 verschiedenen aussuchen kann, vorausgesetzt man hat sie alle gekauft oder freigeschaltet. Wer seine Kos nicht mehr in den traditionellen Farben sehen will, kann dies auch hier ändern, vorausgesetzt man hat neue Outfits bei Hachi erworben.

Doch das Hauptaugenmerk liegt auf dem Erstellen neuer Karten, die man dann entweder selbst spielt, oder mit Freunden tauscht. Der Austausch von selbsterstellten Karten oder das spielen mit bis zu 8 Leuten erfolgt über den Punkt Datenübertragung. Der Multiplayer stellt euch verschiedene Spielmodis zur Auswahl, die man ausgiebig nutzen kann. Der Versus Normal läßt 2-4 Spieler zu, die jeder eine AW DS Card benötigen. Für 2 Spieler gibt es das Versus DS wo man ebenso, wie beim Punkt Geländetausch jeweils eine AW DS Card benötigt. Beim Echtzeitkampf (2-8 Spieler) und dem Einzelkartenspiel benötigt man aber nur 1 Karte.

Technik und Gameplay....

Die wichtigste Spielmodi ist natürlich die Kampagne. Zu Beginn folgt eine kurze Abhandlung des Geschehenen und über Dialogboxen wird man Mission für Mission auf dem Laufenden gehalten, was gerade abgeht bzw. wie es weitergeht. Die ersten Missionen dienen Neueinsteigern bei Advance Wars, wie Truppen befehligt werden bzw. wie welche Truppen agieren können. Das ist für die alten Hasen unter uns schon etwas nervig, aber eben auch wichtig für die Neugeneräle. Was sofort ins Auge sticht, das der obere Bildschirm bei einer "einfachen" Schlacht viele Informationen für den Befehlshaber bietet. Das gilt nicht nur für die Truppe an sich, sondern auch für Geländeteile und Stützpunkte. So erfahren wir auf den ersten Blick, wem welches Gelände Deckung bietet bzw. was die markierte Einheit noch zu bieten hat. Also den Spritvorrat, die Anzahl der Munition u.s.w. Was die Darstellung der kleinen Symbole (Fahrzeuge, Schiffe u.s.w.) betrifft, so deutet sie die Effektivität auf derer an. Ein Kreissymbol deutet auf eine relative hohe Beschädigung hin, während das Dreieck auf verminderte Beschädigungsrate hinweist. Ist die Einheit markiert, zeigt der helluntermalte Untergrund den Bewegungsspielraum an. Nun wird Einheit um Einheit gezogen, um den Gegner zu stellen und anzugreifen oder aber auch nur, um seine angeschlagenen Einheiten in eigenen Stützpunkten aufzufrischen. Um neue Einheiten kaufen zu können, müssen neutrale (weiße) bzw. gegnerische (andersfarbig) mit Infanterieeinheiten eingenommen und besetzt werden.

Für eigene Stützpunkte (Sendetürme, Städte, Fabriken oder Flughäfen) gibt es pro Runde 1000 Coins. Mit dieser Geldsumme kann man in eigenen Fabriken Fahrzeuge und Waffensysteme erwerben. Dabei sollte man die gegnerischen Truppen im Auge haben, um die effektivsten Waffen zu kaufen. Es macht wenig Sinn, Spähpanzer oder Flak zu kaufen, wenn der Gegner nur Panzer sein eigen nennt. Dann sollte man mindestens ebenbürtige Waffensysteme herstellen oder bessere. Jeder Jagdpanzer bekommt Muffensausen, wenn ein Kampfpanzer oder Titanpanzer im Anmarsch ist. Wie im wahren Leben kosten aber die tollsten Sachen richtig Kohle. Was ich damit sagen will, man muß strategisch denken. Nicht jede Runde unbedingt was zulegen, sondern auch mal eine Runde aussetzen, Kohle horten und die nächste Runde eine kleine Wunderwaffe aus dem Hut zaubern. Die besetzten Stützpunkte dienen aber nicht nur der Geldvermehrung sondern auch der Regeneration angeschlagener Truppenteile, Munitions- und Spritergänzung. Nur die Häfen und Flugplätze sind Objektbedingt dafür einsetzbar. Also kann ein Panzer auf einem Flughafen nicht aufgefrischt und ergänzt werden. So verhält es sich auch mit den Sendetürmen, die dienen nur der verbesserten Kommunikation und damit der erhöhten Feuerkraft. Alte Strategen werden jetzt verwundert die Augen reiben und sich zu erinnern versuchen ob es früher auch schon diese Sendetürme gab. Nein, gab es nicht. Die Türme sind eine von etlichen neuen Spielzeugen im Spiel.

Man hat sich bei der Entwicklertruppe ins neue Zeitalter begeben und die Waffensysteme dahingehend angepaßt. So gibt es neuerdings auch Tarnkappenbomber, Flugzeugträger und steuerbare Raketen. Der Megapanzer erinnert dahingegen eher an die britischen Tanks im ersten Weltkrieg. Drei Hauptgeschütze und etliche MGs. Da bleibt kein Auge trocken, wenn der anrückt. Doch die Produktionskosten von 28000 Coins und hohe Unterhaltskosten schmälern die Freude ein wenig. Der Bewegungsradius ist gering und nach vier Zügen möchte ein Tankwagen in der Nähe sein. Doch in Action, wenn sich eine komplette Kampfpanzereinheit geschlossen ins Nirvana aufmacht, bringt Sonne in den Tag. Auch der Gegner hat einige Neuerungen im Gepäck. Zum einen wird er im Laufe des Spiels unsere neuen Systeme kopieren und gegen uns einsetzen. Zum anderen verfügt er diesmal über bewegliche Geschütze, die sich an einer Pipeline bewegen. Auch seine Boote sind eine tolle Erfindung. Diese können bis zu zwei Infanterieeinheiten laden und nebenher noch Einheiten reparieren, auftanken und aufmunitionieren. Dadurch können zum Bsp. Schlachtschiffe oder U-Boote unbegrenzt in See bleiben. Einen sehr entscheidenden Einfluss auf das Wohl und Wehe einer Schlacht haben die Gaben der Kos. Neben den Köpfen im Spielscreen befinden sich kleine und große Sterne. Diese füllen sich langsam während des Kampfes (egal ob Angriff oder Verteidigung). Sind die kleinen Sterne voll, kann man seine normale Gabe einsetzen, die einen recht einfachen Faktor hat. Zum Bsp. Andy kann dann seinen angeschlagenen Truppen zwei TPs wieder zuführen. Bei der Spezialgabe, wenn alle Sterne voll sind, beträgt die TP Zuführung 5 volle Punkte.

Das absolute Highlight sind aber die Kämpfe mit zwei Kos auf jeder Seite. Dazu legt man vor jedem Kampf zwei (verfügbare) Kos fest und diese kämpfen dann entweder zusammen auf einem Schlachtfeld oder auf zweien. Dann wird nämlich der obere Infobildschirm zur zweiten Arena. So finden zwei von einander abgegrenzte Kämpfe statt, die aber Einfluß haben auf unseren Kampf (Touchscreen). So wird oben zum Bsp. Eine fliegende Geschützfestung bekämpft, die uns unten beschießt. Jedem Spieler ist es selbst überlassen, den Kampf oben zu führen oder die CPU die Arbeit verrichten zu lassen. Soll es die CPU richten, können wir aber festlegen, wie der Fight zu absolvieren ist. Wir bestimmen, ob es variabel, defensiv, offensiv oder gar stürmisch sein soll. Um den zweiten Ko zu unterstützen können wir Waffen kaufen und diesem in sein Areal schicken. Der Nachteil ist, wir bekommen sie nie wieder. Trotzdem sollte unsere Bestrebung sein, das obere Schlachtfeld zu meistern, denn dann kann der zweite Ko zu uns vorstoßen und an unserer Seite weiterkämpfen. Natürlich bringt er seine verbliebenen Waffen nicht mit. Ist man dann zu zweit, sollte man nach jeder Runde den Ko wechseln um beide Gabenleisten zu füllen. Natürlich kann man die Gaben getrennt einsetzen, aber man hat auch die Möglichkeit der Doppelgabe. Dann macht praktisch ein Ko seine Gabe bei seinem Zug und nach der Beendigung dessen ist sofort der zweite Ko am Drücker. Da der Gegner ebenso agiert, brechen für beide Seiten währenddessen harte Zeiten an.

Nach jeder Schlacht wird unser Vorgehen nach den Kriterien Tempo, Kraft und Technik bewertet. Die maximale Punktzahl pro Bereich sind 100 Punkte. Die erzielte Gesamtpunktzahl beschert uns dann einen Rang zwischen "S" und "C". Ferner werden die erspielten Punkte dem oder den Kos zugeschanzt und bei 1000 erreichten Punkten steigt der Ko einen Rang auf und natürlich wandern die Punkte als Münzen auf euer Konto, damit ihr neue Karten oder Kos bei Hachi kaufen könnt. Sind eure Kos einen Rang gestiegen, kann man bei der Kampfvorbereitung in die Ko Auswahlliste gehen und bei einem ausgewählten Ko mit dem X Button in die Stärkenübersicht gelangen. Dort kann man später aus bis zu 39 zusätzlichen Stärken seinem ausgewählten Ko 4 nützliche Dinge mit auf den Weg geben. Das beginnt bei +5 % beim Direktangriff und geht über schnellere Füllung der Gabenleiste bis hin zum schnelleren Besetzen oder Reparieren. Doch bis hier alle 39 Punkte verfügbar sind, ist es noch ein verdammt weiter Weg. Wer die Kampagne erfolgreich absolviert hat, der darf sich dann bei Hachi die Advance Kampagne zulegen und das ganze mit höherem Schwierigkeitsgrad noch mal beginnen.

Doch nicht nur die beiden Kampagne Modis bieten lange Spaß am Spiel, sondern auch die anderen Spielmodis. Beim Kriegsgebiet stehen 44 Karten bereit, die eine Herausforderung bieten gegen einen, zwei oder drei Gegner bzw. Fights auf dem Doublescreen. Dazu kann man noch den Multiplikatorfaktor festlegen (1,5 - 2,5). Mit diesem Wert wird eure erspielte Punktzahl multipliziert und gut geschrieben. Die Modi Versus läßt vier Strategen gleichzeitig bei nur einem Spielmodul agieren. Mit bis zu 185 Karten im Normalen bzw. im Doublescreen Mode kann man sehr lange zeit zubringen. Doch man kann natürlich auch allein spielen. Der Survival Mode ist eine neue Herausforderung für den Spieler. Hier geht es 11 Schlachten hinter einander weg, wo man vorher festlegt, ob man mit einem bestimmten Fonds auskommen muß, nur eine bestimmte Anzahl Runden Zeit hat oder die Zeit an sich vorgegeben ist. Hier trennt sich dann die Spreu vom Weizen. Diese Spielvariante hat es wirklich in sich. Kleines Beispiel: der Fond Mode gibt dem Spieler 500 000 Coins mit, über die er verfügen kann während der 11 Runden. Das sind pro Runde gerade mal 45 000 Coins zum bauen und reparieren von Einheiten. Und unser Gegner ist an diese Vorgaben nicht gebunden, der kann kaufen, was seine Städteanzahl hergibt. Also das ist wirklich schwer.

Was uns eingefleischte Advance Wars Spieler aber wirklich Schwierigkeiten bereitet ist der Echtzeitmode. Hier gibt es keine rundenbasierende Schlacht, sondern - oh welch Überraschung - wird hier in Echtzeit gekämpft. Und das auch noch mit geringen Mitteln. Euch stehen 20 000 Coins zur Verfügung und vier kaufbare Einheiten, die im voraus erworben werden müssen. Im oberen Screen werden euch die gegnerischen Truppen in ihrer Anzahl und ihr Ko angezeigt. Die vernichteten Truppen werden ausgekreuzt und stehen nicht mehr zur Verfügung - gar nicht mehr!!! Dafür könnt ihr Dauerfeuer schießen, mit Panzern Stützpunkte besetzen. Die Gabe wird mit der L-Taste aktiviert und wirkt wie im Spiel sonst auch. Aber die entstehende Hektik ist für einen eingesessenen Advance Wars Spieler nichts. Er braucht die Zeit für strategische Überlegungen und favorisiert doch lieber die rundenbasierte Spielweise. Es ist eine nette Zugabe zum Spiel, aber in meinen Augen nicht mehr.

Grafik & Sound....

Die Grafik hat sich seit dem ersten Teil nur geringfügig verändert. Was will man denn auch groß anders machen??? Ehrlich gesagt, solange ich eine Einheit äußerlich erkenne, was sie darstellt, ist mir am meisten geholfen. Die kleinen Kampfanimationen lassen mich beim spielen relativ kalt. Weil mich nur eins interessiert: wie viele Gegner bleiben stehen. Es ist und bleibt eine Simulation und kein grafisch hübsch anzusehendes und animationsreiches Adventure. Ebenso verhält es sich mit der Hintergrundmusik. Sie ist da, aber man registriert es kaum. Im käuflich erworbenen Studio kann man sich die 67 Songs und Jingles in aller Ruhe zu Gemüte führen und dabei feststellen, das doch recht gute und ruhige Titel dabei sind. Die Geräuschkulisse im Spiel ist schon eher wahrnehmbar. Der Unterschied zwischen Haubitze und Raketenwerfer erkennt auch ein 5 jähriger. Die Kleinigkeiten sind seit dem ersten Teil schon vorhanden, so etwa die Tippelschritte der Infanterie oder das brummen der Motoren. Vielleicht hätte man die Bombenabwürfe noch etwas infernalischer gestalten können, aber alles in allem klingt es wie eine Kriegssimulation.

Multiplayer....

Auch wenn meiner Meinung nach das Hauptaugenmerk auf dem Singleplayer liegen sollte, ist der Multiplayer sehr umfangreich geworden. Wenn bis zu 8 Leute drahtlos gegeneinander spielen können, ist das schon eine feine Sache. Auch die Fülle an Karten und Möglichkeiten des Multiplayer Modes lassen so manche Deutschstunde schneller verstreichen ... ;-) Für alle Schüler: Diesen Satz bitte ignorieren !!! Auch die Tatsache, das man verschiedene Modis mit nur einem Modul spielen kann, bieten vielen Fans ganz freudige Aussichten. Waren die bisherigen Multiplayer zwar auch toll, doch hier nun werden neue Maßstäbe gesetzt.

Fazit....

Bis auf die Pokémon Reihe gibt es auf dem Sektor der Handhelden keine mir bekannte Spielreihe, die nun schon zum dritten mal so fasziniert. Es ist schon fast etwas peinlich diese Lobhudelei, aber ich kann auch nichts dafür. Für mich ist die Advance Wars Reihe das beste Strategiespiel, was unglaublich viel Freude macht und dabei auch noch Wochen fesselt ohne auch nur den Anschein von Abnutzungserscheinungen mitzubringen. Durch neue Innovationen besticht es aufs neue. Seien es nun die vielen Kos, neuen Waffen, das Bundle mit zwei Kos gleichzeitig und die Form der daraus entstehenden Doppelgabe. Oder auch nur die Menge der käuflichen Karten und Utensilien. Und wer noch ein altes GBA Advance Wars Modul zusätzlich einschiebt, der kann sich über einige neue Karten und dergleichen erfreuen. Für alte Advance Wars Generäle gibt es in diesem Punkt bestimmt keine Zweifel, aber alle Noobies sollten sich mal einen oder besser noch, mehrere Blicke auf das Spiel gönnen, es besteht die hohe Wahrscheinlichkeit, das es ihnen auch gefällt. ;-)

 

+ Neue Waffensysteme
+ Doppelgaben Feature
+ Umfangreicher Multiplayer
+ Viele Spielmodis
+ Langzeitfaszination
- Echtzeit Modus kein Überflieger
- Kommt kaum vom Spiel los ;-)))

GRAFIK: 82%

SOUND/EFFEKTE: 74%

MULTIPLAYER: 91%

GESAMTWERTUNG: 90%

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