Editorial zum Thema des Monats November

Editorial von Matthias Engert (Mag'64).

Hallo Mag'64 Leser

Dieses Thema ist auch bei uns immer wieder heiß diskutiert. Höhepunkt dabei war damals der Test zu Goldeneye. Wie immer wollten wir versuchen das Game durchzuspielen. Allerdings war im 00Agent Modus 3 Level vor Schluß Ende mit unserer Jagd. Da stellte sich das erste mal die Frage ob wir einen Gamebuster benutzen sollten. Wir haben es schließlich nicht getan. Ich persönlich bin nachwievor der Meinung, ich komme ohne derartige Hilfen aus. Das hat weniger mit einer Selbstüberschätzung zu tun sondern einfach aus Überzeugung heraus. Seitdem ich spiele habe ich mich immer wieder gegen diese Geräte gewehrt. Auch wenn mich ein Spiel zur Weisglut gebracht hat. Der Grund mag vielleicht ein bischen altmodisch erscheinen. Wenn ich mir ein Spiel gekauft habe wollte ich es immer genießen und vorallem lange Spaß daran haben. Denn schließlich kosten die Games genug Geld als das ich mit Hilfe eines dieser Geräte nach 2 Tagen durch bin. Der Gedanke ist oft dagewesen. Aber schlußendlich habe ich meine Spiele doch noch durchgekriegt. Ich denke auch das in vielen Spielen eine Menge Atmosphäre verlorengeht. Man muß nicht groß aufpassen oder sich keine Gedanken um Munition und ähnliches machen. Ein Spiel sollte einfach was besonderes sein auf das man sich freut und bei dem man leidet oder sich tierisch über eigene Erfolge freut. Ob das Spiel ansich gut ist oder nicht sei hier außen vorgelassen.
Auch versetze ich mich in die Haut der Programmierer die vielleicht monatelang an einer KI gesessen haben und die nun eigentlich keine Bedeutung mehr hat. Natürlich verstehe ich auch Argumente wenn jemand sagt er schafft eine bestimmte Stelle nicht und muß zur Hilfe greifen um weiterzukommen. Klar, frusten soll ein Spiel auch nicht. Manchmal übertreiben es die Firmen auch mit Ihren Schwierigkeitsgraden. Auch das verstehe ich. Aber ich sage mir auch. Wenn man einmal eine Gamebuster benutzt und sich dann sagt - "Nur dieses mal", dann ist die Hemmschwelle erstmal überwunden. Danach greift man dann vielleicht doch öfters zur Hilfe. Bei Cheats und Codes die im Spiel eingebaut sind ist es ähnlich. Man liest einen cheat über Unverwundbarkeit und spielt das so, so ist es im Endeffekt dasselbe wie mit dem Gamebuster. Ich persönlich benutze auch Cheats. Allerdings versuche ich sie erst auszutesten wenn ich das Spiel auch so geschafft habe. Dann ist es eher eine Belohnung. Meist sind es ja eh lustige und kuriose Sachen. Viele Spiele bauen ja auch auf solchen Belohnungen auf. Was nützt es mir wenn ich vorher schon weiß was der Lohn für durchzockte Nächte ist und ich diese Belohnungen bereits zu Beginn anwählen kann. Aber das ist nur meine Meinung. Mich würde sehr interessieren wie Ihr zu diesen Geräten steht und wann der Zeitpunkt da ist sie zu benutzen. Also Leute, wir freuen uns auf Eure Meinungen.

Bis dann
Matthias Engert
Mag'64

Magazin64@aol.com