
Editorial von
Matthias Engert (Mag'64).
Auch dieses ist wieder ein sehr interessantes Thema. Brachte doch das RAM Pak neuen frischen Wind
auf das N64. Zwar unterstützten nach wie vor wenige Spiele das RAM oder Expansion Pak. Doch
geht man nach den Ankündigungen wird die Zahl in diesem Jahr noch rasant ansteigen.
Das dieses Zusatzgerät erst Ende letzten Jahres auf den Markt kam war vielleicht ein Fehler
von Nintendo. Das hätten sie eher tun sollen. Ihr habt dies ja auch in unserer Umfrage deutlich
zum Ausdruck gebracht. So wären vielleicht schon wesentlich eher vor allem grafisch
hochwertigere Spiele erschienen. Denn gerade für diesen Part ist das RAM Pak ja gedacht.
Gerade der HiRes Modus erlebt so einen erneuten Höhenflug und kann endlich die volle
Auflösung des N64 nutzen. Spiele wie TGO, ASB 2000 oder gerade jetzt Episode 1 zeigen deutlich
was möglich ist. Denn alle Entwickler arbeiten sowieso Standardmäßig mit dem 4MB RAM Pak.
Nur war es eben vor dem Release immer notwendig die Grafik auf die alte Ausstattung des N64 herunter zu rechnen.
Bis dann
Hallo Mag'64 Leser
Natürlich ist dies wieder eine neue Anschaffung für den N64 Spieler. Aber auf der einen
Seite bekommt man dafür auch ein Ergebnis präsentiert. Im Gegensatz zum PC, wo man alle
halben Jahre um ein Aufrüsten kaum noch herum kommt wird dies wohl eher die
Ausnahme sein. Von anderen Zusatzgeräten mal abgesehen. Und spätestens Ende des Jahres, wenn
mit Donkey Kong 64 ein Expansion Pak mitgeliefert wird ist es eh Normalität. Natürlich macht es
das N64 nicht schneller oder Zukunftssicher. Deshalb aber das RAM Pak als letztes Gefecht zu
bezeichnen wie ich es auch schon gelesen habe finde ich unsinn. Es ist wie mit vielen Dingen.
Sieht man den Nutzen, wird es sich auf lange Sicht durchsetzen. Wie steht Ihr zum RAM Pak?
Was wäre wenn vielleicht noch eine 8 oder 12 MB Version kommen würde und die Spiele noch
besser, schneller und gänzlich ohne Nebeleffekt auskommen. Würdet Ihr euch auch diese
Versionen kaufen? Schreibt uns. Wir freuen uns wie immer auf eure Meinungen.
Matthias Engert
Mag'64