Leserbrief zum Thema des Monats Januar

Von Sebastian Görres.

Hallo Mag 64 !

Ich bin ein Newcomer auf eurer Website; was mich aber nicht daran hindern sollte, meinen Beitrag zum Thema des Monats zu veröffentlichen: Einige Programmierer scheinen zu denken, die Qualität ihres Spieles durch exzessives Abmurksen und literweisem Verspritzen von Blut, Gedärmen etc. hochtreiben zu müssen. Bestes Beispiel hierfür ist das PC- Spiel "Blood" (natürlich schon auf dem Index), bei dem die Programmierer die absolut lausige Grafik und den grottenschlechten Sound mit einer Splatter- Orgie übertünchten, die Ihresgleichen sucht. Ich persönlich spiele auch ab und zu gerne mal einen 3D- Shooter, und ich muss zugeben, dass es mir Spass macht, einige böse Aliens wegzuballern, aber bei einer so extremen Blutorgie wie "Blood" hört der Spass auf ! Um nochmal auf die Programmierer zurück zukommen: Es scheint selbige zu geben, die ein (ohne Gemetzel) qualitativ hochwertiges Spiel dadurch verbessern zu suchen, dass sie es derart mit Blut überladen, dass es hier auf den Index gerät (z.B. "Duke Nukem For Ever"). Wie dem auch sei, ich mache meine Lieblingsspiele nicht davon abhängig, wie viele Liter Blut ich darin verspritzen kann oder wie viele Aliens ich über den Haufen ballern kann. Meine Lieblingsspiele müssen Tiefgang haben, mich beschäftigen können und nicht ihren Dauerspass nach 5 Min. verspielt haben (wie z.B. div. 3D- Shooter). Hier hebt sich "Zelda" von der Masse ab, da man zwar auch hier böse Monster killen, aber keine Blutorgie ertragen muss.

Sebastian Görres

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