Leserbrief zum Thema des Monats März 2000

Leserbrief von Matthias Schmäh

Hi Matthias

Es sind die Exklusivtitel und Exklusivrechte, die über Sieg und Niederlage eines Videospielkonzerns im hart umkämpften Konsolengeschäft entscheiden!

Eine Konsole zu entwickeln, eine Technik zu entwickeln, zu präsentieren und zu veröffentlichen, ist die eine Seite im Videospielgeschäft! Die aber weitaus wichtigere Medaille ist aber, meiner Meinung nach, die der Exklusivtitel! Erst mit den richtigen Exklusivtiteln entscheidet es sich, ob sich ein Videospielkonzern nun die Gold, Silber oder Bronzemedaille erkämpfen kann. Deshalb bedarf es hier klaren Anweisungen, Vorschriften, Formalitäten, Verträge mit den richtigen und wichtigen Lizenzen! Widerspruch wird nicht geduldet! Entweder ein Third Party Unternehmen erfüllt die harten Lizenzvergabepraktiken von Nintendo, Sega und Sony, oder es kann sich gleich aus dem gesamten Videospielgeschäft zurückziehen! Dazu gehört sicherlich erst einmal die Tatsche, dass die Strategie und Taktik eines Konsolenherstellers, ohne einem Widerspruch eingehalten werden muss. Der Konsolenhersteller allein muss in seiner wesentlichen Geschäftspolitik folgende Ziele verwirklichen. In der Geschäftspolitik mit Lizenzen muss von vornherein klar und deutlich vertraglich festgelegt sein: a) die volle Kontrolle des Konsolenherstellers in jedem Prozess der Spielentwicklung b) der Konsolenhersteller hat das alleinige Recht, die Anzahl der produzierten Cartridge/CD/GD/DVD/NDVD-Formate festzulegen, die die Third Party Firmen abkaufen müssen c) der Konsolenhersteller bestimmt gleichzeitig auch die wirtschaftliche Gewinnspanne d) der Konsolenhersteller besitzt das alleinige Recht, jedes Spiel einem internen Qualitätstest unterziehen zu können, zu müssen!!!

Sollten diese Punkte in der Geschäftspolitik durchsetzungsfähig und somit auch vollzogen werden können, ja dann ist ein Erfolg für das Unternehmen wie Nintendo, Sega und Sony garantiert! Und damit etwas klar ist, eine Third Party Firma hat sich der Geschäftspolitik von Nintendo zu unterwerfen!!! Nintendo unterwirft sich nicht einer lächerlichen Geschäftspolitik von irgendeiner Third Party Firma! Das Verhältnis muss klar und deutlich stehen, dass sich ein Third Party Unternehmen der Geschäftspolitik des Konsolenherstellers zu unterwerfen hat. Damit wird ein Höchstmaß an Wirtschaftlichkeit des Konsolenherstellers gesichert! Es kommt auf die Wirtschaftsmacht des Konsolenherstellers an, nicht aber Forderungen seitens der Third Party Firmen. Und die vertraglichen Konditionen müssen für jede Third Party Firma die gleichen sein. Nur damit wird garantiert, dass jede Third Party Firma auch ein Höchstmaß an Qualität dem Konsolenhersteller abliefern können wird. Es geht hier um die Qualität! Durch diese Geschäftspolitik will Nintendo Qualität! - Und zwar die große Qualität, die die Third Party Firmen zu produzieren haben. Um es anders auszudrücken, Nintendo bestimmt die Qualität des Rohstoffes! Und in dem Fall bestimmt Nintendo die Qualität der Spiele! Diese knallharte und wichtige strategische Geschäftspolitik muss immer und in jedem Zeitraum des Lizenzvertrages für beide Seiten ersichtlich sein. Vom Entwurf bis zur endgültigen Produktion muss jedes Produkt durch den Konsolenhersteller beobachtet werden können. Wenn Nintendo mit der Qualität bzw. an dem Produkt etwas missfällt, ja dann muss dieses Produkt nach der Vorstellungen und Interessen Nintendos sofort verändert werden. Es geht hier schließlich um das Ansehen und die Ehre von Nintendo! Außerdem müssen die Konkurrenten mit dieser Geschäftspolitik in die Knie gezwungen werden!!! Selbst eine Third Party Firma steht in Konkurrenz zu Nintendo!!! Des weiteren zeigt sich dann natürlich auch, dass dann erst überhaupt die Konsole auch zum Kampfpreis angeboten werden kann!!! Es kommt auf die richtige Strategie an :-)

So, und wenn dann nun Nintendo mit so einer knallharten und durchsetzungsfähigen Geschäftspolitik die Third Party Firmen an sich gebunden hat, ja dann werden sie auch gleichzeitig zum Eigentum Nintendos umfunktioniert! Denn durch diese Geschäftspolitik ist man ja schließlich exklusiv an Nintendo gebunden. Nintendo macht sich die Qualität der Third Party Firmen zu ihrem Eigentum, denn letztendlich bestimmt nur Nintendo selbst, was, wann und wo in die große Produktion gehen darf! In jeglicher Strategieform haben sich die Third Party Firmen den Bedingungen von Nintendo zu unterwerfen und müssen von ihr abhängig sein. Die Third Party Firmen sind ja so abhängig von Nintendo :-) Das ist auch gut so, das muss so sein! In diesem Punkt darf es keinen Widerspruch geben! Sollten sich die Third Party Firmen gegen die Dolphin-Spielelizenzen zur wehr setzen, ja dann gibt es für diese Firmen nur eine Lösung: Sie laufen zur bösen Konkurrenz über! In dem Fall ja Sega, Sony und Microsoft! Wir reden hier immer noch über die Exklusivtitel, damit das allen beteiligten klar ist. Es dürfte auch allen von uns klar sein, was passieren würde, wenn die Third Party Firmen den Rohstoff der Qualität nicht in der gewünschten Form produzieren. Es kommt dann zu einer Situation, dass nun diese Third Party Firmen in ihrer Existenz bedroht sind! Denn nun würde ja diese Situation entstehen, dass diese Unternehmen rote Zahlen schreiben würden. Wenn aber die Qualität stimmt, dann kann man Geld verdienen!!! Stimmt die Qualität nicht, dann macht man Schulden. Nintendo selbst würde durch die roten Zahlen der Third Party Firmen zwar auch eine Schädigung erleiden, aber nicht in dem Maße wie einige Third Party Firmen, die Spiele ohne Qualität auf Konsolensystemen anbieten möchten. Nintendo erleidet nur einen einfachen Wachstumsdämpfer, genaugenommen würde das Wachstum von Nintendo stark nachlassen. Nintendo würde das Wachstum fehlen, mit dem Nintendo seinen Expansionskurs fortführen möchte. Bei Nintendo würden die Umsatzzahlen zusammenbrechen und somit also das Wachstum! Sicherlich, dadurch kommt es auch zu einem Gewinnrückgang, aber nicht in dem Maße, wie es die Third Party Firmen treffen würde, die nur Exklusivtitel an Nintendo abliefern! Ich rede und meine hier nicht Rare, die eine First Party Firma sind, sondern z.B. Acclaim! Um eines also einmal kurz festzuhalten und zusammenzufassen, es bleibt einem keine andere Wahl bei der Entwicklung oder Weiterentwicklung von Exklusivtiteln übrig, als auf Qualität zu achten. Besitzen Exklusivtitel Qualität, ja dann läuft das Geschäft bestens, besitzen Exklusivtitel eine schlechte Qualität, ja dann verkaufen sich diese Produkte eben unter den Erwartungen.

Und nun kommen wir zu einer weiteren Sache, die man beachten und niemals aus den Augen verlieren sollte. Wir sprechen nun von der Erwartung des Kunden! Genauer gesagt von seinem Erwartungsverhalten, vom Erwartungsdruck. In der Erfahrung zeigt sich ganz deutlich, dass der Konsument zu den Nintendo Produkten eine menschliche Beziehung aufbaut. Das sich der Konsument nun mal an bestimmte Produkte bindet, ist wohl jedem von uns klar. Mit der Bindung des Konsumenten an ein Nintendo Produkt, zeigt sich aber auch, dass der Konsument nun auch noch Erwartungen an das Produkt stellt. Nintendo ist sich sicherlich bemüht, diese Konsumenten Erwartungen auch zu erfüllen. Es ist lebenswichtig und lebensnotwendig zum Überleben von Nintendo, dass Nintendo die Erwartungshaltung des Konsumenten erfüllt. Nintendo muss die Qualität erfüllen, die der Konsument verlangt. Deshalb muss die Geschäftspolitik funktionieren. Denn diese bestimmt einzig und allein die Qualitätserfüllung! Das sich nun auch gleichzeitig ein Erwartungsdruck beim Konsumenten aufbaut ist klar. Dieser Erwartungsdruck wird aber einzig und allein durch die Konkurrenz verursacht. Doch hierbei muss man das etwas differenziert betrachten, denn dieser Erwartungsdruck schlägt sich nicht mehr "nur" in der Qualität und Qualitätssicherung nieder, sondern dieser Erwartungsdruck breitet sich auch auf andere Gebiete aus. Jetzt gibt es nämlich in der Erwartungshaltung von Exklusivtiteln auch einen anderen Erfüllungsdruck, der weitaus größere Dimensionen annimmt, als ich es bisher vermutet hatte. Wenn wir uns die Videospielbranche mal genauer betrachten, dann zeigt sich, ausgelöst durch das Unternehmen Sony, nun der Erwartungsdruck, nicht nur genügend Exklusivtitel zu besitzen - nein, jetzt zeigt sich ganz deutlich, dass die Exklusivtitel auch noch zu einem festen Termin erscheinen sollen. Über diese Situation im Konsolengeschäft bin ich nicht sehr erfreut. Denn es geht nicht darum, dass Exklusivtitel jetzt innerhalb von 18 oder 24 Monaten fertig sein müssen. Es geht doch darum, dass die Qualität stimmt. Wenn Nintendo diese Firmenpolitik von Sony umsetzen würde, dann glaube ich, dass der Videospielmarkt schon längst zusammengebrochen wäre. Bei Exklusivtiteln darf es nicht sein, den Releasetermin um jedem Preis einzuhalten, es geht einzig und allein darum, die Qualität um jedem Preis einzuhalten. Und um dieses Endziel für den Konsumenten einzuhalten, wird Nintendo auch in Zukunft auf dem Dolphin weiterhin diese Politik umsetzen und an dieser Politik festhalten!

Es geht auch nicht darum jetzt wie Sony sagen zu können, wir haben mehr als 800 Spiele für die PlayStation und auf dem Nintendo 64 gibt es nur 200. Doch leider hat es Sony geschafft, mit diesen Worten Eindruck und großen Einfluss auf den Konsumenten auszuüben. Diese Situation finde ich im Interesse des Videospielmarktes nicht gut, denn nur dadurch tritt das Problem der Qualitätsvernachlässigung auf. Nintendo wird auch in Zukunft den Releasetermin seiner Exklusivspiele verschieben, um dann ein Optimum und Maximum an Qualität dem Konsumenten anbieten zu können. Und nach meiner Auffassung wird Nintendo auch in Zukunft nicht den Weg von Sony gehen, den Videospielmarkt mit langweiligen Spielen zu überfluten. Das der größte Teil der Spielsoftware der PlayStation nur Langeweile beinhaltet, das wissen wir doch alle zu genau. Das es aber auf der PlayStation auch Spielhighlights gibt, dies möchte ich auch nicht anzweifeln. Doch der Markt darf nicht mit billigen, schnell zusammen entwickelten und langweiligen Videospielen überschwemmt werden. Auch wenn die Konkurrenz nun auf dem gesamten Videospielmarkt in Zukunft wieder zunehmen wird. Das darf eine Firmen- und Geschäftspolitik nicht zulassen! Und dabei sind wir nun bei einer weiteren Überlegung und Maßnahme, die durch Erwartungen und dem Erwartungsdruck entsteht, und für zukünftige Produktprofile unerlässlich sind. Es bedarf dem richtigen Marketing. Ich kann mich selbst immer und immer wieder in diesem Punkt wiederholen. Es braucht in der weltweiten Geschäftswelt nun mal das richtige Marketing. Nicht nur was den Verkauf von Produkten betrifft muss die Strategie des Marketings und der Werbung wirken bzw. auf den Konsumenten regelrecht einwirken. Ganz speziell in dem Fall von Exklusivtiteln bedarf es der Einbeziehung der richtigen Marketing- Werbestrategie. Man muss schließlich das Kundeninteresse als Firma an sich binden. Des weiteren muss man in der Werbung sehr viel Wert auf seine eigenen Exklusivtitel legen. In der Werbung muss man mit Betonung auf seine eigenen Spielhighlights hinweisen. Und das nicht nur in einem Weihnachtsgeschäft, sondern über mehrere Jahrzehnte. Denn auf Exklusivtiteln baut die Marketingstrategie von Nintendo auf. Und hierbei bedarf es der Erwähnung, dass auch dann der Aufbau von Videospielhelden reibungslos klappen muss. Mario und Pikachu müssen in ihrer Absicht als Freunde des Menschen dargestellt werden. Dies zeigt sich dann auch in den Werbespots von Nintendo wieder. Dass Nintendo eben mehr wert auf seine Exklusivtitel und den Videospielcharakteren legt, als wie im Fall von Sony, einer Konsole einem Image zu verpassen. Diese Videospielhelden müssen also ein Image wiederspiegeln, das aber unabhängig von dem Stellenwert einer Konsole sein muss.

Das Image eines exklusiven Videospieles ist viel wichtiger, als es das Image von einer Videospielkonsole von Nintendo, Sega oder Sony ist. Denn eine Marketingstrategie von Nintendo hat sich nun mal nach dem Image des Videospielhelden zu richten. Deshalb ist auch klar, warum die Pokémon Spiele in einem gewissen Sinne auch von Nintendo of Europe viel eher werbetechnisch kontrolliert verkauft werden, als dem Game Boy oder dem Nintendo 64 ein Image zu verpassen. Denn jeder weiß in Deutschland, das der Game Boy eine Spielkonsole ist. Es braucht nun mal das richte Marketingmanagement im Bereich von Exklusivtiteln. Dies schließt natürlich produktrelevante Fragen mit ein! Und nun zum Konkurrenzverhalten von Exklusivtiteln gegen Exklusivtiteln und Exklusivtiteln im Vergleich zu Konvertierungen. Kurz gesagt, es treten an Ex. gegen Ex. - und Ex. gegen Ko. Wenn man nun als Beispiel die hauseigenen Exklusivtitel von Nintendo nimmt, dann zeigt sich ganz deutlich, das Nintendo seine Exklusivtitel als Waffe gegen die Konkurrenz einsetzen muss. Nintendo muss seine Mario, Donkey, Zelda, Banjo, Yoshi und Pokémon Spiele als Waffe gegen andere Exklusivtitel seitens der Third Party Firmen einsetzen. Denn es kam ja schon zu dieser Situation, dass die Third Party Spiele wesentlich ausgereifter und besser waren, als die hauseigenen Nintendo Spiele, über die man eigentlich am Meisten staunen sollte. Aber mit diesen Exklusivspielen muss Nintendo auch gegen Konvertierungen antreten. Nintendos Waffe sind Spiele! Auch wenn die Technik einer Konsole oder der Dolphinkonsole überzeugen wird, Hauptaugenmerk und das Ziel von Nintendo muss lauten, die besten Spiele zu besitzen und die besten Third Party Exklusivtitel für sich verwalten zu können.

Erst durch diese Verwirklichung der Ziele wird Nintendo auch in Zukunft eine Spitzenposition im Videospielmarkt einnehmen, sowie mit der Einführung der Dolphin Konsole als auch bei der Einführung der neuen Nintendo Industrie diese Geschäftspolitik anwenden. Denn die Einführung der Nintendo Industrie jenseits des Videospielmarktes wird für Nintendo viel bedeutungsvoller sein, als es der Videospielmarkt heute ist. Und in diesem neuen Markt wird Nintendo nicht nur diese Geschäftspolitik anwenden, sondern gleichzeitig auch weiterentwickeln. Denn diese Nintendo Industrie ist praktisch gesehen, ein exklusiver Markt. Die Dimensionen erweitern sich sehr stark. Musste sich Nintendo bis zur heutigen Zeit mit den Gegebenheiten und dem Konkurrenzverhalten des Videospielmarktes zufrieden geben, so wird es in dieser Nintendo Industrie keine Konkurrenz von Außen geben. Und was das bedeutet liegt auf der Hand, für Nintendo besteht die Chance jede Firma die auf diese Nintendo Industrie setzen will, mit Lizenzbedingungen in die Abhängigkeit zu führen. Musste sich Nintendo auf den unabhängigen Videospielmarkt spezialisieren, so muss sich Nintendo nicht auf seine eigene Industrie spezialisieren. Andere Firmen und Third Party Firmen müssen sich aber dann eben auf diesen neuen Unterhaltungsmarkt spezialisieren. Und welche Firma sich auf die Nintendo Industrie spezialisiert, diese Firma kommt um eine Nintendo-Lizenz nicht herum. Und mit der Vergabe von Lizenzen für seine eigene Industrie, kann Nintendo dann schon wieder den Qualitätsstandard setzen. Und zwar den großen Qualitätsstandard setzen, über den nur Nintendo mit alleinigem Recht zu bestimmen hat!!! Nintendo Co., Ltd. ist schon eine intelligente und clevere Firma :-)))) Man kann schon sagen, Nintendo verabschiedet sich teilweise vom Videospielmarkt, denn der eigentliche, neue und wesentliche Schwerpunkt in der Nintendo Philosophie wird ja schließlich diese neue NintendoCyberspaceOnlineNetwork-Industrie sein! Somit lautet die Zukunft schwerpunktmäßig nicht mehr der gesamte Videospielmarkt!

Und dieser Wandel wird sich auch bei den Konvertierungen bemerkbar machen. Es gibt ja Third Party Firmen, die wollen von vornherein keine Exklusivtitel für Nintendo oder Sega und Sony produzieren. Dann fanden diese Unternehmen ja selbst den Weg, ihre Spiele selbst auf diesen verschiedenen Plattformen zum Verkauf preiszugeben. Hierbei stellten nun diese Third Party Firmen eigene Qualitätsstandards fest, die unabhängiger waren, als die der meisten Exklusivtitel. Diese Unternehmen legen sich schwerpunktmäßig nicht auf den Videospielmarkt fest, der zumeist und sehr hektisch und heftig auf Veränderungen reagiert. Diese Third Party Firmen fangen also an, erst den Spieletitel auf der PC-Plattform mit alleinigem Vertriebsrecht zu verkaufen. Der Anfang beginnt also auf der PC-Plattform. Denn hierbei ist zu beachten, dass die Unternehmen an keine andere Firma Lizenzen zahlen müssen. Dies ist auch ein Grund dafür, warum PC-Spiele meist in einer Preisspanne von DM 59.- bis DM 89.- verkauft werden. Denn für die Third Party Firmen besteht ja auf der unabhängigen PC-Plattform die größtmögliche Gewinnspanne. Tja, und wenn dann nun dieses Spiel einen sehr großen Erfolg aufwies bzw. aufweist, ja erst dann beginnt eine Third Party Firma mit den Konvertierungen. Und wonach richtet sich eine Third Party Firma, wenn sie PC-Konvertierungen im Konsolengeschäft verkaufen möchte? - Natürlich immer nach den Lizenzbedingungen und der maximalen Gewinnspanne. Das bedeutet nun, dass man eben die meisten PC-Spiele auf der Sony PlayStation findet. Denn Sony verlangt deutlich weniger Lizenzen als Nintendo. Und es dürfte wohl auch jedem klar sein, warum sich die Third Party Firmen auf den Dreamcast stürzen und für die neue Sega Konsole entwickeln wollen. Dies hängt zwar sicherlich auch mit der Technik des Dreamcast zusammen, aber es wird für Sony mit ihrer PlayStation 2 schwer werden, im Hinblick auf die Lizenzpolitik. Denn die neue PlayStation 2 Lizenz ist weitaus teurer als eine Dreamcast Lizenz. Hinsichtlich der Konvertierungspolitik von einigen Firmen spielt die PC Branche gemeinsam mit der Videospielbranche eine bei weitem sehr große Rolle! Doch wenn die Zukunft nicht die PC-Branche lautet, und auch nicht die Videospielbranche, dann bleibt natürlich die Frage offen, wo spielt sich die Zukunft ab? - Mit der Einführung des Dolphin in der Nintendo Industrie! Und man bedenke dabei immer etwas, ein Unternehmen investiert immer in die Zukunft, immer in den Markt der Zukunft! Die Zukunft gehört den Exklusivtiteln, nicht aber den Konvertierungen! Denn in der Zukunft würden Konvertierungen für die Aussage stehen: "Welchen Markt will ich als Third Party Unternehmen erhalten?" - Wenn viele Third Party Unternehmen den Videospielmarkt erhalten wollen, dann wird es zur Erhaltung und zum Fortbestand dieser Märkte eine Politik der Konvertierungen geben, die einzig und allein die Videospielbranche fortführen würde. Doch in absehbarer Zeit lautet nun mal für Nintendo die Videospielbranche nicht die Zukunft, denn die Videospielbranche eignet sich nicht mehr für den Expansionskurs von Nintendo. Der Expansionskurs von Nintendo und die damit verbundene Neuorientierung im Online und eCommerce Geschäft bewirkt nun mal die Zerstörung des Alten zum Aufbau des Neuen! Also der neuen Nintendo Industrie, die einzig und allein auf Exklusivität und der damit verbundenen Qualitätssicherung bauen wird, und Konvertierungen für andere Märkte nicht mehr zulassen wird! Es geht in der Zukunft nicht mehr darum, als Third Party Firma genügend Konvertierungen zu planen und zu entwickeln, sondern einzig und allein um die Tatsache, auf welchen Markt man sich konzentrieren und spezialisieren möchte. In diesem Fall also, will man sich der neuen Nintendo Industrie anschließen, oder eben weiterhin im hart umkämpften Konsolengeschäft Marktanteile gewinnen!

Das hart umkämpfte Konsolengeschäft der letzten Jahre bedeutet auch, dass zwar auf der einen Seite Wachstum und Effizienz vorhanden sind, jedoch das Wachstum des Videospielmarktes einen starken Wachstumsdämpfer dadurch erfahren würde, wenn es darum geht, sich als Konsolenhersteller neu zu orientieren. - Bei der bevorstehenden Neuorientierung des gesamten Unternehmens Nintendo, sowie bei der neuen strategischen Marktkapitalisierung im Expansionskurs wird sich dann auch zeigen, dass Nintendo den Videospielmarkt zerstören muss. Nintendo muss mit der totalen Beseitigung und Auslöschung des Videospielmarktes beginnen. Denn sobald die neue Nintendo Industrie eingeführt worden ist, die sich gewiss mit jeder neuen Hardware Generation weiterentwickeln wird, stellt ja dann die Videospielbranche die Konkurrenz zu Nintendo dar. Es klingt heutzutage "noch" sehr unglaublich, aber Nintendo muss einfach die Videospielbranche zerstören, um mit der eigenen Nintendo Industrie mehr Gewinn einzufahren und Umsatzwachstum vorzuweisen, als es der Videospielmarkt heutzutage bietet und in Zukunft bieten wird. Tja, und wenn Nintendo den Videospielmarkt zerstört hat, ja dann zerstört Nintendo auch Sony im Zusammenhang mit der PlayStation 2. Denn Sony kann erst mit der PlayStation 3 eine eigene Sony Industrie einführen. Doch genau zu diesem Zeitpunkt wird es für Sony zu spät sein. Nintendo war nämlich das erste Unternehmen, das diesen Plan auch vollzogen hat. Und damit mich jeder klar und deutlich versteht, für die totale Auslöschung des unabhängigen Videospielmarktes bedarf es auch der Beseitigung von Konvertierungen, denn schließlich dienen die Konvertierungen nur dazu, den Videospielmarkt und die PC-Spielebranche zu erhalten. Da man aber auch die PC Branche als Feind betrachten muss, bedarf es auch der Vernichtung der PC-Branche. Nur das wird sehr schwierig, denn zu diesem Thema werden die Third Party Firmen leider nicht mitziehen. Jedoch etwas ist nun festzuhalten, in Zukunft wird es nur noch "zwei" Märkte geben, einmal die Nintendo Industrie, die die Videospielbranche auch für sich vereinigen und verkörpern wird, und einmal die PC-Branche. Diese beiden Märkte werden in Zukunft nebeneinander existieren und in einem gewissen Sinne auch gegenseitig davon profitieren. Doch damit die Nintendo Industrie funktioniert, bedarf es ausnahmslos dem Konzept, das auf Exklusivtitel und Exklusivrechte aufbauen wird. Exklusivtitel- und Rechte lautet auch hier das Zauberwort. Damit Nintendo den Kampf und die moderne Kriegsführung der Zukunft für sich allein gewinnen können wird, bedarf es schlichtweg eine Geschäftspolitik von Exklusivtitel, Exklusivrechte und exklusiven Innovationen!

Und bei den Exklusivtiteln braucht es einfach Innovationen. Einmal Innovationen technischer Natur, und einmal Innovationen im Game Design und Game Play! Bei den technischen Sachen sind die Forderungen klar und deutlich bekannt, dass man im grafischen und soundtechnischen Bereich immer wieder neue Dimensionen und Revolutionen erwarten können muss! Tja, und im Game Design bedarf es den Innovationen, einfach bessere Spielkonzepte zu entwickeln und immer in dem Verständnis handeln und denken, bessere Produkte als die Konkurrenz abliefern zu müssen! Denn die Motivation für die Entwicklung neuer Spielideen sind klar definiert. Es geht um den Fortbestand und die Existenz des Konsolenherstellers!!! In diesem besonderen Fall eben um die Zukunft von Nintendo ;-) Und alles was Nintendo nun mal braucht sind Exklusivtitel und Exklusivrechte! Schließlich will Nintendo doch zum größten Unternehmen des 21. Jahrhunderts avancieren! Und mit seiner Führungs- und Geschäftspolitik versucht sich Nintendo die Zukunft zu sichern. Es geht nun mal um die Zukunft und den Expansionskurs von Nintendo :-) Und alles was man für diese einfache Lösung braucht, sind Exklusivtitel und die exklusiven Rechte im Vertrieb seiner Produkte und die alleinigen Rechte, um seinen eigenen Wirtschaftskreislauf sichern zu können!

Auf das richtige Wissen in der Strategie rund um die Exklusivtitel und Exklusivrechte kommt es auch noch in der Zukunft an! Und in dieser Wissenschaft ist Nintendo Marktführer! In diesem Sinne, habe die Ehre...

Thank you for listening - see you next!
Euer
:-) Matthias Schmäh

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