
Leserbrief von
Frau Lena Pohl.
Mein Name ist Lena Pohl und ich habe mich an sie gewant, weil sie als
Zuständiger für einen Text über eine der vielen Aktionen, die das Spiel
Pokemon betreffen als verantwortlich aufgeführt sind.In vielen mehr und
weniger seriösen Zeitungen wird das Pokemon -Fieber behandelt und ich habe
den Eindruck, dass man sich über die Reaktionen der Kinder im klaren ist.Ich
möchte Sie bitten mit mir nur ein kleines stück weiterzudenken von dem, was
offensichlich gesehen und auch beurteilt wird zu dem was das für die Kinder
bedeutet.Ich sehe in der Welt, die in den Kindern aufgebaut wird und die
voller,mehr oder weniger agressiver, Monster ist,eine Möglichkeit sich völlig
aus der wirklichen Welt herauszuziehen. Das Verhalten von Kindern vor dem
Computer oder gameboy ist ansich bereits autistisch - sie sind kaum mehr
ansprechbar verlieren Bezug zur Umwelt und werden unfähiger zu sozialem
Verhalten -aber hier wird ein Fieber verbreitet, das sich in alle
Spielmöglichkeiten erweitert (Kartenspiel,Sammeln,freies Spiel,d.h.
nachspielen der Fernsehserie....).Es wird also eine Manipulation betrieben
die die Kinder in diese andere Welt zwingt.Ich spreche hier nicht von etwas
von mir ausgedachten ich erlebe einen Jungen der seit Monaten ,wenn er
endlich eingeschlafen ist, Albträume hat.
Vieleicht kann man in seine Überlegungen auch miteinbeziehen, daß der
Erfinder diese Spiels (nach Angaben in der "Zeit") Spielhöllensüchtig war.
Ich möchte Sie dazu anregen darüber nachzudenken, ob man hier nicht eine
schizophrene zweite Welt aufbaut und Kinder nicht nur zu Phantasien
veranlast, die krankhaft sind, sondern dadurch, wie immer wieder beschrieben
wird Gewalt hervorruf.
Bitte denken Sie nach.
Lena Pohl
Sehr geehrter Herr Matthias Engert!