Games Convention 2003 Games Convention 2003 - SOFTWARE -Geist (GCN)

  Der etwas eigenwillige Name „Geist“ verspricht dem Spieler ein Erlebnis der besonderen Art. Der Spieler selbst wird nämlich als körperloses Wesen durch dieses Action Adventure „geistern“. Um an die gestellten Spielziele zu gelangen, muß man sich Körper suchen, die man gefügig macht. Dazu stehen dem Spieler Wachen, Zivilpersonen oder auch Tiere zur Wahl. In der First Person Sicht schießt man sich durch die verschiedensten Lokations und wechselt die Körper wie normale Menschen die Hose. Doch es reicht nicht, allein die Körper der Gegner in Besitz zu nehmen, sondern man benötigt auch die mentalen Fähigkeiten seiner Opfer. So kann man sich nur als IT Spezialist in das Computernetz hacken, als Wache das Sicherheitssystem überwinden oder als Maus durch das winzigste Loch kriechen. Sollte man trotzaller Tarnung auffliegen, stehen dem Spieler handfeste Feuergefechte bevor. Für einen Ego Shooter ist diese Situation natürlich das Salz in der Suppe. Das das Spiel gute Chancen hat, ein Erfolg zu werden, dafür steht die Entwicklerfirma n-Space. Diese Jungs haben schließlich „Duke Nukem“ zu verantworten. Grafisch bietet sich dem Spieler ein glattes Vergnügen. Saubere Texturen gepaart mit schönen Licht- und Schatteneffekten fangen die Atmosphäre dieses Spiels vollkommen ein. Um nötige Aktionen auszuführen, wird dem Spieler per Symbol angezeigt, wo und mit was man etwas machen kann. So erfährt der Spieler zum Bsp. immer, ob sich ein Körper eignet, um ihn in Besitz zu nehmen oder mit welchen Gegenständen man Personen ängstigen und verjagen kann. Wem der Singleplayer nicht reicht, der kann sich auch mit einem Freund ein Multiplayer Match liefern. Ob es sich dabei um einen Koop Mode handelt ist eher unwahrscheinlich.

Termin: 2004

 

Artikel erstellt von Jens Morgenschweiss
(21.08.2003)