| Jurassic Park III Park Builder |
SYSTEM:
GameBoy Advance |
SCHWIERIGKEIT:
2 - 7 Dieser Testbericht wurde geschrieben von Jens Morgenschweiss am 21.10.2001 |
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CHEATS:
NEIN
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KOMPLETTLÖSUNG:
NEIN
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TIME
TRIAL / SCORES:
NEIN
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Zur Zeit ist man mal wieder auf dem Jurassic Run im Bereich GBA. Nach dem wir schon den DNA Factor überwunden haben, kommt man uns diesmal mit einer Art Wirtschaftssimulation, bei der sich auch alles um die Dinos aus dem Trias und der Kreidezeit dreht. Nur eben diesmal müssen wir uns nicht selber auf die Socken machen, um die verschüttete Dino DNS auszubuddeln, sondern haben im Stile eines Kommerzkaspers unsere Leute dafür. A la „Theme Park“ sollen wir das sensationslüsterne Fußvolk mit vielen Attraktionen zufrieden stellen und ihnen dabei mächtig Kohle aus der Tasche ziehen.
Bevor wir aber in die Kerbe eines Kapitalisten schlagen, stellen wir im Optionsmenu die Grundlagen des Spiels ein. Ganz wichtig hierbei, die Textausgabe kann in mehreren Sprachen eingestellt werden. Das Spielniveau wird in fünf Nuancen von leicht bis schwer augeteilt, wobei für den Anfang sicherlich die goldene Mitte nicht schlecht ist.
Wenn wir das Spiel beginnen, sollen wir uns für unseren Park noch einen aussagekräftigen Namen einfallen lassen, der die Leute anspricht. Der Spielscreen läßt uns lediglich die wichtigsten Dinge im Auge behalten. Das wären oben links das Datum, welches die Woche, den Monat und dann das Jahr aufzeigt. Da die feste Spieldauer auf 20 Jahre begrenzt ist, hat man alle Hände voll zu tun, den Umsatz und den Gewinn in die Höhe zu treiben.
Oben rechts sehen wir unser Startkapital, das überzeugende 1 000 000 000 G (Jurassic Währung) beträgt. Unser Park Areal ist am Anfang bis auf das Eingangsportal noch jungfräulich. Nun sind unsere Fähigkeiten gefragt, aus dem leeren Platz das beste zu machen.
Mit der R Taste gelangen wir ins Bau- und Gebäudeverwaltungsmenu. Damit beginnt für uns die arbeit. Wir müssen die Straßenanbindung gewährleisten, eine Busstation bauen und unseren Park mit Wegen, Gehegen, Restaurants, Läden und Hotels bestücken. Für Gimicks wie Statuen, Lampen, Brunnen oder auch Uhren und Bäume wird später noch genug Zeit sein. Doch das wichtigste sind die Dinogehege, in die wir unsere Schützlinge unterbringen müssen. Da wir aber die Dinos nicht unter jedem Stein finden, gelangen wir mit der L Taste ins Verwaltungssystem. Hier dürfen wir die Zentrale besichtigen, das Ausgrabungsteam in die Spur schicken, im Forschungslabor vorbei schauen oder uns einfach im Handbuch für Dinosaurier schlau machen.
Wer Probleme hat, ein DNA Segment von einem der 140 Saurier zu finden, der darf sich mit einem Kollegen verkabeln und in dessen Datenbank stöbern. Den Linkmodus finden wir auch im Verwaltungsmenu (L Taste).
Bevor auch nur ein baulicher Handschlag getan wird, sollten wir das Ausgrabungsteam auf Reisen schicken, damit bei Eröffnung wenigstens ein oder zwei Dinos anwesend sind. Acht Gegenden (Kontinente und Landstriche) stehen uns zur Auswahl, wobei sich die Grabungsstätten in Lage und Kosten unterscheiden. Man selber bestimmt wie lange das Team vor Ort sucht, um die Chance auf mehrere DNA Segmente zu erhöhen.
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In der Zwischenzeit bauen wir unseren Park aus und richten alles für ein Familienerlebnis her. Also so richtig mit Souvenierläden und Freßtempeln. Die drei Restaurantsorten entsprechen zum Bsp jedes einer Kategorie. Das Steakhouse für echte Männer, das Cafe für die Damen und die Burgerkette für die Kids. Man sollte von jedem min. eins haben. Ein Hotel sollte man erst dann errichten, wenn genug Leute kommen und man auch die dementsprechende Kohle hat. Ist das Forscherteam wieder im Lande, werden die Bernsteinproben im Labor analysiert und bei vollständiger Kette kann man ein Ei entwickeln lassen. So läuft es dann immer weiter, bis man letztendlich die ganze Palette der Dinowelt zusammen hat. Da unser Platz im Park begrenz ist, kann man nie alle Dinos auf einmal zur Schau stellen, sondern immer nur einen Teil davon. Dieses Angebot sollte durch natürliche Umstände (Tod und Krankheit der Saurier) immer wechseln. Das wollen die Leute sehen. Zu beachten ist dabei, das man sich die Freßgewohnheiten der Dinos ansieht, bevor man zwei oder drei in ein Gehege platziert. Ein Fleischfresser wird dem vegetarischen Dino eine nicht so lange Lebensspanne ermöglichen, wie es zum Bsp. die Blätterfresser unter sich machen würden. Wie jedes Unternehmen müßt auch ihr Werbung machen. Das Spiel bietet dazu mehere Möglichkeiten. Vom Fernsehen (Filme, Comics oder Nachrichten) bis zu Zeitschriften und Suchmaschinen im Netz. Diese Möglichkeiten unterscheiden sich in ihrer Werbewirksamkeit, die mit Sternchen markiert wird. Und natürlich im Preis. Euern Job macht ihr nur dann wirklich gut, wenn die Leute in Scharen kommen, sich richtig satt essen und Souveniers mit nach Hause schleppen. Wie die Leute den park finden sehen wir an den Smilies, die sie über sich tragen. Sollte das Geschäft richtig gut laufen, steht es uns frei, die Besucherkosten zu steigern. Man kann praktisch jeden Preis anheben, die Restaurants und Geschäfte ausbauen, was natürlich mit Mehrkosten für euch verbunden ist, die wir als gute Geschäftsleute natürlich an die Besucher weiter geben. Eure Dinos machen aber auch in ihren Gehegen Ärger, was die Sicherheitszäune belastet. Passt auf, das die Zäune nicht ganz nachgeben, dann ist nämlich Schluß mit dem Spaß und das Spiel aus. Erhöht mit der Zeit die Sicherheitsstufen und repariert immer mal wieder. Sollte ein Dino krank werden, steht die Möglichkeit der behandlung im Raum. Da diese aber astronomische Kosten hinterher zieht, ist es finanziell vorteilhafter, wenn man einen neuen Dino zieht und den alten oder kranken entfernt. Ist zwar nicht sehr human, aber es ist ja schließlich unser Geld. Nach einer gewissen Zeit sind die Handlungen immer die gleichen. Alte oder kranke Dinos raus und neue rein, neue Restaurants bauen und die unrentablen abreisen und das Forscherteam auf Reisen schicken u.s.w. Klar macht es Spaß Kohle zu verdienen, doch wer nicht den Anreiz hat, die 140 Dinos zu züchten, für den wird es ab dem 7 Jahr etwas langweilig. Trotzdem haben wir ein gutes Spiel, mit einer breiten Palette der Möglichkeiten. Und das macht ja eine Wirtschaftssim. schließlich aus. Das daneben auch noch detaillierte Hintergrund Informationen über die Saurier rüberkommen ist natürlich ein toller Nebeneffekt. Dieses Spiel ist also nur für die Leute interessant, die schon auf anderen Systemen ihr Herz an die Wirtschaftssim. verloren haben. Die werden dafür ihren Spaß bekommen. |
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PLUS - MINUS LISTE +
Viele Feinheiten des Kapitalismus
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Weniger gelungener Sound |
ZUSATZINFOS / LINKS - Publisher Konami KONKURRENZ
- Keine Konkurrenz |
WERTUNG GRAFIK:
MUSIK/SOUNDEFFEKTE: MULTIPLAYER: GESAMTWERTUNG:
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